Autobatterien selbst aufladen

Es wird Winter und damit Zeit, das Auto kältetauglich zu machen. Besonders anfällig bei Minustemperaturen sind in der Regel Autobatterien, und hier spielt es nicht unbedingt eine Rolle, wie luxuriös der Wagen denn wohl sonst so ist. Zwar gibt es bereits seit gut zwei Jahren von Porsche für die schnellen Sportwagen Autobatterien, die auf Lithium-Ionen Basis hergestellt werden und so nicht nur umweltfreundlicher ist als herkömmliche Blei-Akkus, sondern auch um bis zu 10 kg leichter und aufgrund der Kraftstoffeinsparung mit einer höheren Lebenserwartung und kürzeren Ladedauer. Denn durch die konstante Stromstärke im vollen geladenen Zustand, wird die Lichtmaschine nicht so oft in Anspruch genommen. Allerdings muss der Besitzer eines 911 GT3, 911 GT 3 RS oder Boxster Spyder für die Sonderausstattung auch einiges über den Ladentisch wandern lassen: Um die 2000 Euro kostet eine solche Autobatterie.

So ist die Erwägung ratsam, stattdessen auf ein Ladegerät für die Autobatterie des Luxuswagens oder auch der Familienkutsche zurückzugreifen. Zu schnell sind einige Jahre alte Autobatterien bei Minusgraden plötzlich ganz entladen, und niemand dürfte gerne morgens in der Kälte stehen und auf einen Pannendienst oder den Freund mit den Starterkabeln warten – egal, neben welchem Auto.

Ladegeräte sind im Gegensatz zu Porsches Lithium-Ionen-Batterien auch bezahlbar. So lassen sich bereits technisch einwandfrei verarbeitete Autobatterien zu Anschaffungskosten von weniger als 100 Euro kaufen. Selbst, wer bislang noch keine Probleme im Winter hatte, sollte daher einen Gedanken daran verschwenden, ob es sich nicht lohnt ein solches Ladegerät für seine Batterie zuzulegen. Die Geräte können teils auch eine fast komplett entladene Autobatterie und damit den Motor wieder zum Starten bringen.